Praxis Dr. med. Katja Kornadt

- Praxis für ganzheitliche Schmerztherapie -

Traditionell Japanische Medizin (TJM)

Im Sinne der Traditionell Japanischen Medizin wird die Arzneipflanzentherapie (Kampo) und die Meridiantherapie (spezielle Art der Akupunktur) angeboten.


Kampo

Die japanische Kampo-Therapie ist eine individualisierte Therapieform mit einem ganzheitlichen Ansatz. Zu dieser Therapieform gehört eine ausführliche Anamnese (Befragung), eine spezielle Puls- und Zungendiagnostik sowie die Untersuchung des Bauches. In der Traditionell Japanischen Medizin (TJM) ist der Bauch (hara) Zentrum des Lebens. Die Bauchdeckendiagnostik ist eine spezifische Errungenschaft in der TJM und unverzichtbar in der Kampo. Der Begriff Kampo meint die in Japan praktizierte ostasiatische Arzneipflanzentherapie. Die Arzneipflanzen werden nach alten Rezepturen in Form von Extraktprodukten oder Dekokten (Arzneitees) angewendet.


Meridiantherapie

Der auffälligste Unterschied zur TCM-Akupunktur liegt in der Verwendung besonders feiner Nadeln, welche mit Hilfe eines Führungsröhrchens gesetzt werden. In der Regel wird dadurch der Einstich als schmerzlos empfunden. Zunächst wird in der Basistherapie das zum Behandlungszeitpunkt bestehende Disharmonie-Muster (Lungen-Leere, Leber-Leere, Milz-Leere oder Nieren-Leere Muster) ausgeglichen und im Anschluß im Rahmen der Symptomatischen Therapie auf die bestehenden Beschwerdebilder eingegangen. Zusätzlich kann eine Wärmetherapie mittels Moxabustion angewendet werden. Dabei wird Moxa-Kraut auf Akupunkturpunkte gesetzt und verbrannt. Die Akupunktur wird in Japan als Zusatz zur Kampo Therapie verstanden. Sie kann die Wirksamkeit der Kampo Therapie unterstützen und verstärken.


Indikationen

In einem Beratungsgespräch kann gerne geklärt werden, ob eine Behandlung im Sinne der TJM für ihr Beschwerdebild geeignet und sinnvoll wäre. Hier eine kleine Auswahl von chronischen Erkrankungen die mögliche Anwendungsgebiete der TJM darstellen:


- Tinnitus und Schwindel

- Kopfschmerzen und Migräne

- Schulter-Nacken-Rückenverspannungen, chronische Schmerzzustände, Fibromyalgie

- Gastrointestinale Funktionsstörungen wie Reizmagen und Reizdarm

- Erschöpfungssyndrome, burn-out

- Funktionelle Herzbeschwerden

- Wechseljahresbeschwerden und Menstruationsbeschwerden

- Reizblase

- Allergien, Asthma, Heuschnupfen, Neurodermitis, chronische Bronchitis

- Infektanfälligkeit (auch im Kindesalter)

- Rezidivierende Harnwegsinfekte

- Virushepatitiden, wenn eine Kontraindikation der Standardtherapie besteht

- Autoimmunerkrankungen, z. B. Rheumatoide Arthritis, SLE, ITP, Colitis ulcerosa oder M. Crohn

- Tumorfatigue als Nebenwirkung von onkologischen Behandlungen 

- Diabetische Angiopathien wie Neuropathie, Nephropathie, Retinopathie

- Zerebrovaskuläre Erkrankungen und Folgen eines Schlaganfalls